Wechselrichter

Ein Wechselrichter ist nötig um den vom Solargenerator erzeugten Gleichstrom in den, in deutschem Stromnetz genutzten, Wechselstrom mit 230V Nennspannung umzuwandeln. Bei kleinen Anlagen wird einphasiger Wechselstrom, bei großen Anlagen dreiphasiger Wechselstrom eingespeist. Es gibt drei Varianten von Wechselrichter Photovoltaik für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen:

 

Modul Wechselrichter Photovoltaik

Modulwechselrichter werden am Solarmodul montiert und werden für Solarmodul-Leistungen von 100 Wp bis 1400 Wp angeboten. Durch die ausgangsseitige (AC-seitige) Parallelschaltung werden Verluste aufgrund unterschiedlicher Beleuchtungsstärke der Module verhindert. Ein Trenntransformator dient der Sicherheit.

Strang Wechselrichter Photovoltaik

Strangwechselrichter sind mit einem Kabel mit mehreren in Reihe geschalteten Solarmodulen verbunden. Sie sind die heute am weitesten verbreiteten Wechselrichter in der Photovoltaik. Nachteile sind die hohen zu übertragenden Gleichspannungen und Probleme bei Teilabschattungen einzelner Module z. B. aufgrund von Wolken.

Zentral Wechselrichter Photovoltaik

Zentralwechselrichter sind große Wechselrichter, die meistens in einem eigenen Raum untergebracht sind. Vorteile sind hohe Wirkungsgrade. Nachteil: Bei einer Störung ist der gesamte Anlagenteil außer Betrieb. 

 

Es gibt kein allgemein gültiges Konzept nachdem man Wechselrichter verschaltet. Je nach örtlicher Begebenheit und ausgewählten Bauteilen, wird in der Praxis bei der Planung von Ihrem Finasol Anlageplaner der optimale Wechselrichter ausgewählt. Bei größeren Anlagen ist es oft sinnvoll mehrere Wechselrichter einzubauen umso das Ausfallrisiko zu reduzieren. Denn wird ein Wechselrichter überlastet sinkt die Anlagenleistung.